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Hans Eichel
Ehem. Bundesfinanzminister
Hans Eichel wird 1941 in Kassel geboren. Nach dem Abitur studiert der politisch interessierte Eichel Germanistik, Philosophie, Geschichte und Politologie in Marburg und Berlin. 1970 schließt er das Lehramtsstudium mit dem 2. Staatsexamen ab und unterrichtet fortan als Studienrat an einem Gymnasium in Kassel.
Seine politische Laufbahn beginnt 1964 mit dem Eintritt in die SPD. 1969 wird er in den Bundesvorstand der Jusos gewählt, deren stellvertretender Vorsitzender er bis 1972 ist. Seine berufliche Laufbahn endet 1975 mit seiner Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Kassel. 1991 gewinnt er mit der SPD die hessischen Landtagswahlen, aus denen die rot-grüne Regierung unter Ministerpräsident Hans Eichel hervorgeht. Das Bündnis wird 1995 wiedergewählt. Nach dem Bundestagswahlsieg der SPD 1998 und der Wahlniederlage der SPD bei den hessischen Landtagswahlen 1999 wechselt Eichel als Bundesfinanzminister in die Bundespolitik und profiliert sich dort als kompetenter Finanzexperte, der jedoch gegen Ende seiner Amtszeit in 2005 mit ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat.
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